Eric Lanz (*1962), lebt in Düsseldorf
Auf Werkzeuge, Gesten oder Kleidung zurückgreifend schafft Eric Lanz in seiner videokünstlerischen und fotografischen Arbeit eine Verbindung von visuellen Techniken und unserem elektronischen Zeitalter entstammenden Kulturzeugnissen. Dabei stellen sich Fragen der Trennung der realen Welt und einer fiktiven Domäne, die sich gleichsam als Parallelwelt artikuliert. Die Videoarbeit Fuge 1 (grau) (2012) aus einer ganz neuen Serie (Fugen) zeigt mit den videotechnischen Mitteln der Geschwindigkeitsveränderung bearbeitete Strukturen und Bewegungsabläufe im Bereich der Nahsicht, deren Zuordnungen nur imaginiert werden können.